Jedermann
nach Hugo von Hofmannsthal
Theater AG der Augustinerschule, Friedberg
| Alter: | 13 bis 26 Jahre |
| Mitwirkende: | 50 |
| Dauer: | 90 Min. ohne Pause |
Zum Stück:
Die Idee den "Jedermann" zu spielen entstand im Zusammenhang mit der
Einladung vom Pfarrerin Domnik den 700 Geburtstag der Stadtkirche
Friedberg am Pfingstwochenende 2006 durch ein Theaterstück
mitzugestalten, das Open Air vor der Kirche aufgeführt werden soll.
Die Theater AG aktualisierte mit tänzerischen Einlagen
und einem modernen "outfit" das zeitlose Stück vom Sterben
des reichen Mannes. Die Inszenierung zeigt, dass die heutige
Spaßgesellschaft mit ihrem Motto "don´t worry be happy" nicht
die Garantie für ein Seelenheil sein kann. Das Spiel zeigt in
einer Zeit des scheinbar unangefochtenen Wohlstandes
Fragwürdigkeiten und Bedrohungen des bestehenden auf. In der
Gestalt des Mammon, der von einer Art Doppelwesen getanzt wird,
das aus einer riesigen Registrierkasse kommt, wird Kritik an der
kapitalistischen Gesellschaft deutlich. Die verführerische Buhlschaft
wird von vier reizenden Darstellerinnen verkörpert, die gemeinsam auf
der Bühne agieren.
Die Choreographie für die tänzerischen Einlagen wurden von
Ulrike Niederreiter (Leiterin einer Ballettschule in Bad Soden)
und meiner Sportkollegin Sylvia Schulz Böcher entwickelt, die
auch das Einstudieren übernahm. Die Registrierkasse konstruiert
Dierk Rainer Müller in mühevoller stundenlanger Arbeit.
Von ihm stammt auch der erste Entwurf für ein Plakat, das von
Birgit Müller noch künstlerisch bearbeitet wird.
An der Augustinerschule gibt es seit 1980 Theaterangebote in
unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften. Seit einigen Monaten
hat eine junge Kollegin, Andrea Brückner, die Leitung der
Anfängergruppe in Klasse 7 übernommen. Unterstützt werden wir
bei den Aufführungen durch die Technik AG unter Leitung von
Heiko Weber, die uns ins rechte Licht setzen und den wahren sound geben.